Hochzeitstag 10. Juli 2003

Es hat schon was. Heute genau vor 12 Jahren haben wir in Canada geheiratet. Damals standen wir im Slocan River in British Columbia, sozusagen im Garten bei Thomas und Marion und wurden durch Derek dem Marriage Commissionier zu Mann und Frau. Unsere Trauzeugen waren ‚Thomas und Marion‘. Nun 12 Jahre später stehen wir in New Brunswick auf unserem Grundstück und es steht dort ein Haus. Wer hätte das gedacht.

 

 

Am Nachmittag hatten wir Gelegenheit mit Lorne zu sprechen. Er ist unser Häuslebauer. Es gibt einige Building Codes zu beachten. Ja, auch in Canada ist nicht alles erlaubt. Die Baugenehmigung läuft nur eine gewisse Zeit. In diesem Zeitraum sollten gewisse Punkte erledigt und abgenommen werden, sonst muss man die Baugenehmigung erst verlängern. Da die Kosten für eine Baugenehmigung von 52,00 CAD (letztes Jahr) auf 720,00 CAD (dieses Jahr) gestiegen sind, ist zu überlegen ob wir jetzt Gas geben. Dafür gibt es allerdings einige Kleinigkeiten zu tun, die nicht unbedingt dieses Jahr unser Plan war.

Wir müssen uns um den Zugang für Strom kümmern. Die Verkabelung sollte erfolgen und abgenommen sein. Die Wasserleitungen sollten gelegt sein und dafür müssen die Wände gebaut werden. Also wie auch immer. Wir benötigen jetzt einige Preise und koordinieren die zeitlichen Abläufe, damit wir die Baugenehmigung nicht unnötig verlängern müssen.

Heute ist jedenfalls erst einmal Wochenende. Wir werden bei Thomas und Marion einen Baum fällen, der ungünstig steht. Leider ist heute das Brennen nicht erlaubt. Dabei macht es doch so ein Spaß.

Es geht voran

Nachdem es nun ein paar Tage geregnet hatte, konnte nun weiter gearbeitet werden.

Es fühlt sich irgendwie komisch an. Man sieht nur alle paar Tage neue Bilder und betrachtet sie. Das es aber unser Haus wird, ist irgendwie noch nicht angekommen.

Es sind nun keine zwei Wochen mehr, und dann sind wir Vorort. Wir freuen uns riesig und sind gespannt ob sie es wohl wie vereinbart schaffen, das bis dahin das Haus steht. Toi Toi Toi !

Die ersten Arbeiten

driveway_beginEgal wie, wir brauchen eine Auffahrt. Nachdem wir das Grundstück mehrere Male abgeschritten sind um den optimalen Platz für eine Einfahrt zu finden (optimal heißt hier, so wenig Bäume wie möglich zu fällen), haben wir dann einfach angefangen. Alex vorweg mit der Kettensäge und ich hinterher, das gesägte aufzusammeln um es später zu verbrennen. So ging es dann Stück für Stück – Meter für Meter – weiter. Eigentlich eine schöne Arbeit. Man ist so mit seinen Gedanken alleine und kann die Seele baumeln lassen. Und dann die Vorstellung: ‚Wir bauen unsere Auffahrt! Auf unserem Grundstück! Super cool!‘   —- So vergingen Tage—-woodwork Dann der Durchbruch. Den letzten Baum fällen und dann kommen wir auf den zukünftigen ‚Building-Place‘ for our Cottage‘. Dort standen hunderte von kleinen Tannen und das Gras und jeglicher Wildwuchs war so hoch, dass wir hier erstmal Freischneiden müssen um überhaupt an die Bäumchen zu kommen. Vielleicht sollten wir Christbäume verkaufen. view Wir kauften unser erstes Werkzeug. Ein Freischneider mit Messer. Unglaublich was das Ding wegschafft.     woodwork1 buildingplace driveway_gefällt1Anschließend noch ein Blick auf unseren Strand am Ufer des Pollett-River!pollet_river_our_beach