Die Anreise oder wie komme ich ungewollt nach Keflavik (von Jochen Fischer)

Oli und Jochens Kanada-Urlaub vom 07.07. bis 25.07.2018

Samstag, 07.07.2018, 09:00 Uhr bis Sonntag, 03:00 Uhr Ortszeit New Brunswick

Witzeeze/Schwanheide – Frankfurt

Lea bringt Oli und mich, Anja und Alex zum Bahnhof in Schwanheide. Mit dem Regionalexpress um 08:57 Uhr zum Hamburger Hauptbahnhof. Die ersten Biere müssen schon dran glauben. Im Hauptbahnhof steigen wir so gekonnt in die S-Bahn zum Flughafen ein, dass wir nicht im Kornweg landen, sondern direkt am Airport. Alles geht glatt, Gepäck aufgeben, wir durch die Sicherheitskontrolle. Wir überbrücken die Wartezeit hauptsächlich im komfortablen Raucherbereich hinter den Sicherheitskontrollen. Es lässt sich dort bequem sitzen und dabei Hefeweizen trinken. Die Luft ist auch erträglich. Eine Griechin klagt über die Verspätung ihres Fluges in die Heimat, sie bekäme dort die Fähre zum Zielort nicht mehr. Naja, uns kann das ja nicht passieren, wir müssen ja nicht mit der Fähre fahren. Im Duty Free kaufen wir vier Stangen Zigaretten und vier Flaschen Fernet Branca. Mal schauen, wie lange der Fernet hält…

Der Flug nach Frankfurt klappt astrein.

 

Frankfurt – Keflavik – Halifax

Als ob bis dahin alles zu gut funktioniert hätte, erfahren wir in Frankfurt, dass unser Flieger nach Halifax zwei Stunden Verspätung hat. Wir überbrücken die Zeit – mit Rauchen und Trinken. Gibt ja Schlimmeres…

Schließlich werden wir mit dem Bus in ein kleines Flugzeug verbracht, d.h. ohne Fernseher und mit wenig Bewegungsfreiheit. Im Flieger entschuldigt sich der Pilot vielmals bei den Passagieren und bedankt sich wegen unserer Toleranz und unseres frohen Mutes. Wir erfahren, dass der ursprünglich vorgesehene Atlantikflieger auf Grund technischer Probleme nicht bereitgestellt werden konnte. Das kleine Flugzeug könne nicht ohne Tankstopp den Atlantik überqueren. Wir müssten daher auf Island eine Not-, äh, Zwischenlandung machen. Ich wollte schon immer mal nach Island, aber nicht so spontan. Es gibt also doch Schlimmeres…

Gute drei Stunden Flug nach Keflavik auf Island. Nur Steine unter uns, keine Bäume. Eine Straße, zwei Autos. Ein kleines Zelt. Der Landeanflug ist sehr wackelig, ich bin unsicher, ob wir das überleben. Wie zur Bestätigung startet der Pilot noch mal durch. Ein Gefühl der Erleichterung, nicht bei der Landung verunglückt zu sein, aber auch ein Gefühl der Ungewissheit, wie es nun weitergeht. Unsere Flugbegleiter hocken in ihren Sitzen mit grauen Gesichtern und erstarrtem Lächeln. Die Chefin der Crew teilt mit, dass der Pilot nach der Landung erklären wird, weshalb er durchstarten musste. Bis dahin hat er sich bestimmt was Gutes einfallen lassen, denke ich. Ich frage mich, ob der zweite Landeversuch denn klappt, und ob wir genügend Sprit haben, oder ob es das nun für uns war. Nach einer endlos erscheinenden Schleife setzen wir zur Landung an. Die Straße, das kleine Zelt. Diesmal klappt es. Puh, nochmal dem Sensenmann von der Schippe gesprungen. Der Pilot sagt etwas über Scherwinde usw.. Von mir aus, Hauptsache, wir kommen irgendwann und heil in Kanada an. Es gibt als noch Schlimmeres…

Für das Betanken erläutert uns die Crewchefin die Sicherheitsbestimmungen. Gurte öffnen, sitzen bleiben, kein Feuer entzünden, und unbedingt auf die Ansagen der Crew hören. Beim Tanken hat sich niemand im Flugzeug eine Zigarette angezündet, so dass wir nach ca. einer Stunde wieder starten konnten. Voraussichtlich 4 Stunden bis Halifax.

Nach ca. 1 ½ Stunden und Turbulenzen über Grönland fragt die Chefin, ob sich Ärzte, Krankenschwestern oder anderes medizinisch ausgebildetes Personal an Bord befänden. Ein älterer Herr hätte Problem mit seinem gebrochenen Arm und dem Kreislauf. Zwei Ärzte, ein noch jugendlicher Urologe und ein noch jüngerer anderer Arzt (Student?) kommen herbei, Alex geht auch nach vorne. Nach einer Diskussion zwischen den Ärzten, welches Recht denn in der Luft gelte, kümmern sie sich dann doch um den Patienten. Alex entfernt sich wieder, da der Zustand des alten Herren nicht dramatisch genug ist, um das Gerede der Ärzte zu ertragen. Die Mediziner schaffen es nach einer relativ langen Zeit, eine Infusion zur Stabilisierung des Kreislaufs zu legen.

Im weiteren Verlauf des Fluges sieht der Patient aber immer blasser im Gesicht aus, die Ärzte sehen ihn ab und zu an, unterhalten sich aber weiter angeregt über dies und das. Schließlich kommt eine erfahrene Krankenschwester herbei, schaut sich den Patienten an und stellt den gebrochenen Arm ruhig.

So wird uns auch ohne Bordfernsehen ein Unterhaltungsprogramm geboten. Oder hat sich die Crew dieses Schauspiel spontan einfallen lassen, um uns zu unterhalten? Neben dieser Geschichte war es auch sehr interessant, die Menschen zu beobachten, die vor den Toiletten warteten. War ganz schön was los da. Man hätte einen Artikel über das Verhalten von wartenden Menschen vor Flugzeugtoiletten verfassen können. Später vielleicht.

Halifax – Collicut Road 47

Schließlich Landeanflug auf Halifax in der Dunkelheit. Es klappt gleich beim ersten Versuch, der Pilot hat keine Lust auf weitere Sperenzchen und möchte Feierabend machen. Ca. 23:00 Uhr am Flughafen. Das Gepäck fand sich vollständig an, die Abfertigung durch Zoll/Polizei ging zügig. Schnell in den Raucherbereich und dann zum Autoverleih. Nach ca. einer Stunde Schlange stehen, können wir mit einem neuen Ford Explorer Richtung Turtle Rock losfahren.

Anja schafft es, uns sicher dorthin zu bringen. 280 Kilometer in der Dunkelheit mit einnickenden Fahrgästen, 2 ½ Stunden Fahrzeit. Nicht einfach, mitten in der Nacht, nach so einem Flug. Vielen Dank, Anja!

Ankunft am Haus gegen 03:00 Uhr Ortszeit, wie schön, endlich angekommen. Marion hat den Eingangsbereich geschmückt mit Fähnchen von Kanada, New Brunswick und der Regenbogenflagge (das freut Alex besonders). Den Kühlschrank befüllt und die Betten gemacht. Vielen Dank, Marion! Wir öffnen Bier und Fernet, trinken erst mal auf der Veranda einen auf die Anreise und die glückliche Ankunft. Mal schauen, was uns nach dem Aufstehen erwartet. Gegen 05:00 Uhr wird es hell, wir legen uns schlafen.

Autor: Jochen Fischer

Anmerkung: Danke für Deinen objektiven Bericht.

 

 

 

Magnetic Hill

Wir machen uns auf den Weg nach Moncton, zum Magnetic Hill… Ein ‚magnetischer Hügel‘. Eigentliche ist es eine optische Täuschung. Das Gebiet liegt am Lutes Mountain, der sich mehrere hundert Fuß über das Peticodiac Flußtal erhebt. Man hat das Gefühl, als würde man rückwärts den Hügel hochrollen. Ist seltsam. Kann man mal machen, muss man aber nicht. Auf dem Gelände gibt es  es noch einen Zoo. Es ist es sehr heiß und die meisten Tiere lagen im Schatten und bewegten sich nicht.

Der Zoo selbst wurde 1953 gegründet. Ursprünglich sollte er dazu dienen indigenen Tieren, die verletzt oder verweist waren, eine Herberge zu bieten. 1979 hat die Stadt Moncton den Zoo übernommen. Dann gab es auch exotische Tiere und Endemiten. Der Zoo selbst stand 2008 an vierter Stelle der besten Zoos Canadas.

Tja, was soll ich dazu noch sagen. Wie an allen öffentlichen Orten, selbst in Parkanlagen oder auch Stränden ist natürlich das Rauchen verboten. Selbstverständlich ist auch Alkohol in der Öffentlichkeit verboten. Dafür kann man aber für gar nicht mal so kleines Geld, extrem süßes Eis kaufen und natürlich andere Leckereien. Nur mal so als Anmerkung.

Wir haben damit unseren kleinen Ausflug beendet und haben den Abend gemütlich am Haus verbracht.

 

Diverse Arbeiten

Leider sind jedes Jahr diverse Arbeiten zu erledigen. Ganz wichtig ist erstmal mähen, und zwar alles was geht. Je kürzer das Unkraut, Blumen, Rasen sind umso weniger hat man beißende, stechende kleine Insekten um sich. Ohne Off geht erstmal gar nichts. Idealerweise hätten wir ein Kuh, oder ein paar Schafe. Mal sehen, vielleicht kann man die irgendwo ausleihen :-)))

Dann sind wir ja nun stolzer Besitzer einer Waschmaschine. Somit wurde gleich erstmal getestet wie sie läuft. Sie ist sehr musikalisch und erfüllt seinen Job. Das Anschließen ging ausnahmsweise recht einfach. Sie ist so groß, da könnten wir uns in der Not drin verstecken. Jetzt habe ich auch endlich die typische Wäscheleine bekommen. Zwischen zwei Bäumen, oder etwas anderem stabilen gespannt, kann das Vergnügen losgehen. Übrigens wird die Wäsche maximal so heiß gewaschen, wie das Warmwasser des Hausanschlusses es hergibt. Die Maschine selbst heizt nicht auf.

Die Männer machen erstmal eine Erkundungstour mit dem Quad. Prüfen wie der Weg zum Fluss ist, wenn man Ihn durchfährt, anstatt durchzugehen.

Dann waren noch zwei Kommoden von Ikea aufzubauen und Jochen hat Tapas gemacht. Wir hatten Gäste zum Abendessen. Einfach köstlich.

Das gemähte Gras musste nun noch zusammengeharkt werden und abtransportiert werden. Das geht am besten in den frühen Morgenstunden, sonst ist es einfach zu heiß um draußen zu arbeiten. Die Heuernte ist in vollem Gange. Leider haben wir keine Miet-Kuh gefunden.

Noch etwas Pfefferminze eingepflanzt, damit wir frischen Tee kochen können. Es gibt immer was zu tun, aber zu viert macht es auch gleich doppelt so viel Spaß!

 

 

 

Erwachen

Irgendwann in den Morgenstunden sind wir dann doch mal zum Schlafen gekommen. Zum Glück hat unsere liebe Marion alles herzlich vorbereitet. Ein Willkommen-Banner auf der Terrasse. Der Kühlschrank gefüllt mit gekühlten Getränken, die Betten alle bezogen. Einfach herrlich. Beim Aufwachen erstmal Gedanken sammeln, Kaffee kochen und genießen.

Wir müssen den Mietwagen wieder in Moncton abgeben und Lebensmittel einkaufen. Marion fuhr mit und wir konnten alles erledigen. Am Abend haben wir dann bei Thomas und Marion gegrillt. Irgendwie ist man doch noch etwas platt, aber den nächsten Tag war alles gut. Jetzt heißt es planen…

Don und Leslie kamen rüber,um uns zu begrüßen. Das Wetter war herrlich. Ein kleines Bad an unserem Fluß war geplant. Die Männer gingen vorweg. Olivia und Ich etwas später hinterher. Ich war entsetzt, wie matschig unser Weg ist. Der lange Winter mit viel Schnee und die große Schmelze, hatte unser unteres Grundstück eingenommen. Es stand tatsächlich noch Wasser in der Senke. Mit Badeschuhen befaffnet blieb uns nicht anderes übrig, als durchzuwarten. Schlamm, Gestank und vermutlich Blutegel warteten nur auf uns.

Der Fluss hatte mehr Wasser als sonst. Genau die richtige Temperatur zum Abkühlen.

Einfach Herrlich — Wieder hier zu sein !

Am 10. Juli haben wir Hochzeitstag. Wir wollten nach Alma an den Atlantik fahren. Leider war die Straße durch die Berge kurz vor der 45-Brigde gesperrt. Wir mußten einen großen Umweg durch die Berge fahren. Daher kamen wir sozusagen fast an Cape Enrage vorbei. Wir nutzen den kleinen Umweg für den Besuch des alten Leuchturmes in der Bay of Fundy. Dort gibt es Menschen, die die Besucher informieren, mit Ihnen plaudern usw. Die gleiche Frau stand vor uns, die im vergangenem Jahr schon mit meinen Eltern und mir gesprochen hat. So klein ist die Welt. Ein anderer Kerl — ? — Ich weiß gar nicht wie man deren Job nennt, gesellte sich zu uns. Oh, German`s ! Nice to see you!

Er gab uns gleich noch ein paar Empfehlungen für Alma und wo man dort den besten Fish and Chips essen könnte. Vielen Dank und guten Weg.

Auf dem Weg nach Alma hielten wir noch kurz am Strand an. Hier ist eine super Gelegenheit um Treibholz und flache Steine zu sammeln. Olivia war außer sich vor Freude und hat fleißig gesammelt. Jochen hat noch viel Platz und Gewicht frei beim Rückflug.

In Alma haben wir dann wirklich Fish and Chips gegessen, aufgrund der netten Empfehlung im Take Out. Dann kurz in Hafen und schauen ob wir Hummer bekommen. Während wir dort so rumliefen, stieg ein Fahrer aus einem LKW aus und sprach uns an. Woher wir kommen würden. Nachdem das geklärt war und wir ein paar Worte gewechselt hatten, machten wir uns auf in den Lobster-Shop. Olivia`s Anmerkung : „Unglaublich, das würde in Deutschland niemand machen“. Tja, für uns hier schon normal. Kanada ist ein Einwanderngsland und das merkt man genau. Mit Freundlichkeit und Interesse wird man hier immer angesprochen. Die Kanadier sind ein ausgesprochen offenes Volk und man fühlt sich immer herzlich willkommen. Das muss jetzt mal gesagt werden und deswegen lieben wir es hier zu sein.

 

Anmerkung zum Elch. Während wir die Aufnahmen machten, wurden wir durch andere Passanten beobachtet. Als wir weitergingen, stellten Sie es nach!

 

Der Horror-Trip

Endlich nun ist es mal wieder soweit. Hoch erfreut und voller Sehnsucht starten wir in unseren Urlaub. In diesem Jahr begleiten uns Jochen und Olivia. Wir freuen uns sehr auf die Zeit mit den Beiden.

Wie gehabt geht es mit der Bahn nach Hamburg, nicht über Kornweg, aber Weiterflug nach Frankfurt. Bis dahin alles bestens bei guter Laune. In Frankfurt gab es leider keine Auskunft über das Abflug-Gate, was uns aber erstmal nicht in Sorge versetzte. Ein kühles Bierchen half über die Wartezeit hinweg. Nach 2 Stunden stand dann fest, daß wir 2 Stunden Verspätung haben. Okay, dann eben noch ein Bierchen.

Nachdem wir endlich im Flieger saßen teilte eine extrem freundliche Stimme durch die Lautsprecher mit, das Ihnen die Verzögerung sehr leid täte und sie bedanken sich für unser Verständnis. Irgendwie ja frech. Aber das war noch längst nicht alles. Ferner entschuldigten Sie sich für das Flugzeug. Denn es handelte sich nicht um einen Airbus der langstreckentauglich ist und es gäbe eben auch nicht den Komfort und auch keine Filme zu schauen. – Das wäre ja alles nicht sooooo schlimm -. Aber sie hätten dann noch eine Information für uns. Wir müßen auch noch in Island zwischenlanden, zwecks Auftanken. Aber auch das täte Ihnen alles sehr leid und sie bedanken sich für unser Verständnis. Ganz ehrlich, ich habe gedacht, das wäre ein schlechter Scherz. — War es aber nicht —

Nach 3 Stunden begann der Landeanflug auf Island. Das Flugzeug schaukelte sehr hin und her. Ich saß am Fenster über den Flügeln und konnte sehen, das wir aber gleich landen. Zu meiner und vermutlich aller Erleichterung, taten wir es auch. Allerdings sehr hart. Aber egal, Hauptsache unten. Weit gefehlt. Er startet durch und hob wieder hab. Ich dachte nur, das war es jetzt. Dazu ein Versuch der Stewardess, die eine Ansage machte, vermutlich um was Lustiges zu sagen, “ So das war unser kurzer Aufenthalt in Island wir fliegen jetzt direkt weiter nach Halifax“. Ich fand es nicht so witzig, denn ohne Sprit ? ??

Während wir nochmals eine Runde über Island flogen um erneut zur Landung ansetzten, bedankten sich die immer noch extrem freundlichen Stewardessen erneut für unser Verständnis und teilten mit, der Pilot würde gleich zu uns sprechen und eine Erklärung abgeben. Nach einigen Minuten wurde uns erklärt es läge an den Winden. Vermutlich ist er noch nie in Island gelandet.

Was ein Segen, die Landung hat geklappt. Die Stimmung war sehr mäßig.

Das Flugzeug hielt an. Erneute Ansagen der extrem freundlichen Stewardess folgten. Diesmal handelte es sich um Sicherheitshinweise bezüglich des Tankens, da dies ja nicht ganz ungefährlich wäre. Super.

Nach einem erneuten Start hatten wir dann zu allem Unglück über Grönland noch reichlich Turbulenzen, die das Grinsen der extrem freundlichen Stewardessen dann auch verschwinden ließ. Kurz danach wurde noch ein Sanitäter oder Arzt gesucht, der vielleicht helfen könne. Alex hat sich gemeldet, aber zu seinem Glück, nicht groß rauszukommen, waren noch zwei Ärzte an Bord, die sich um den Patienten kümmern konnten.

Mit 2,5 Stunden Verspätung und ohne weiteren Vorkommnissen, sind wir dann endlich in Halifax gelandet.

Am Schalter der Autovermietung war der Bär los, so das wir gegen Mitternacht, also 5 Uhr in Deutschland, endlich im Auto saßen. Die Fahrt nach Turtle-Rock war sehr anstrengend. Mit mehreren Stopps waren wir dann um 3.20 AM endlich am Ziel. Wir waren 26 Stunden unterwegs, warteten noch auf den Sonnenaufgang und sind dann ziemlich erledigt zu Bett.

Was für eine Reise.

 

The Day after

Wie nach einer durchzechten Nacht, mussten wir morgens uns erst einmal sammeln. Die Ereignisse sortieren und weitere Schritte planen.

Erstmal brauchte Alex Krücken und dann weitere Schmerzmittel, ein Tag Roaming, zwei Stühle und was kaltes zu trinken. Als er mit dem Nötigsten versorgt war, mussten wir in Erfahrung bringen, ob unser Flugzeug uns überhaupt mitnimmt. Schließlich waren es ja nur noch 36 Stunden bis zum Abflug. Wenn ja, was müssen wir planen und organisieren?

Der Tag verging wie im Fluge, also für mich. Alex hingegen saß ehrfürchtig, extrem liebevoll und ergeben auf der Terrasse. Man bedenke, er kann sich noch nicht mal was zu trinken holen. Außerdem hatte er weiterhin extreme Schmerzen.

Wir brauchten eine Flugtauglichkeitsbescheinigung. Der medizinische Dienst der Fluggesellschaft braucht eine Sicherheit, das wir wegen Ihm nicht Zwischenlanden müssen. Der Witz daran, keiner aus dem Krankenhaus und Alex selbst auch nicht, konnte sich daran erinnern, ob der Gips offen oder geschlossen ist. Aber man versicherte uns, der müsste offen sein, weil in der Nacht niemand im Krankenhaus gewesen sei, der einen geschlossenen Gips hätte anlegen können. Nun gut.

Die Fluggesellschaften waren also informiert und sie werden uns am jeweiligen Gate erwarten. In Boberg hatten wir gleich für 14 Uhr ein Termin im Krankenhaus gemacht und unsere Freundin Olivia war so hilfsbereit, das sie uns in Hamburg am Flughafen abholen würde.

Unser Häuschen Turtle-Rock musste natürlich leer geräumt und winterfest gemacht werden, die Rucksäcke gepackt werden. Also die letzten Stunden waren der pure Stress für mich, während mein Gatte liebevoll auf der Terrasse saß und litt.

Unser lieber Nachbar Don hat mir dann geholfen, alles Wasser im Haus abzulassen und Frostschutz zu verteilen. Ohne Ihn wäre es ein schwieriges Unterfangen geworden. An dieser Stelle nochmals, vielen lieben Dank.

Irgendwie haben wir es dann tatsächlich nach Hause geschafft. Aufgrund der Schwellung konnte Alex noch nicht operiert werden, er musste ein paar Tage warten. Ich hatte in den Tagen meine Knie-OP, somit konnten wir dann nach einer Woche beide mit Krücken über unseren Hof humpeln.

Nun warten wir halt ein Jahr …. aber dann werden wir das mit der Romantik nochmal probieren.

 

 

Das bittere Ende 2017

Nachdem meine Eltern Ihren Heimweg angetreten haben, planten wir unsere letzten Tage in Canada. Kleinigkeiten die noch erledigt werden wollten und ein paar Stunden der Zweisamkeit. Gemütliches Reste-Grillen und vielleicht ein bisschen „Romantik“, wenn Ihr versteht was ich meine…

Alex hatte unserem Nachbarn noch Hilfe angeboten um Ihm bei Arbeiten am Dach zu helfen, während ich am späten Nachmittag unseren Abend vorbereitete. Das Grillfeuer loderte vor sich hin und wartete auf seine zu grillenden Steaks, der Tisch war gedeckt und ein kühles Gläschen Wein, entzückte meinen Gaumen, als Alex neben unserem Haus auftauchte und meinte: „Das war glaube ich jetzt nicht gut!“

Alex ist bei seinen Arbeiten vom Dach gerutscht und hatten bei der Landung keinen festen Halt, viel zur Seite um und hatte furchtbare Schmerzen im Bein. Er beteuerte, es wäre nichts gebrochen. Schau mal, ich kann meinen Fuß noch bewegen, jedoch kam er ohne Hilfe nicht mehr ins Haus.

Während er dann irgendwie es schaffte unter die Dusche zu kommen, was meiner Meinung nach jetzt völlig unangebracht war, ging ich zu unseren Nachbarn um Hilfe zu holen. Leslie ist Krankenschwester, sie wird sicherlich, einen für Alex überzeugenden, Plan haben.

Nach nun doch kurzer Überzeugungsarbeit, fuhr Steven dann mit Ihm ins Krankenhaus nach Moncton. Ich räumte alles weg, machte das Feuer aus und blickte kurz noch auf den verschwundenen romantischen Abend zurück, der sich damit gerade aufgelöst hatte. Don und Leslie nahmen mich mit zu Ihnen und wir tranken ein paar Wässerchen und warteten auf Rückmeldung. Ich denke gegen 2 Uhr meldete  Alex sich. Sie sind auf dem Rückweg.

Das Bein war natürlich gebrochen. Vertikal. Alex hatte höllische Schmerzen trotz Mengen von Medikamenten und keine Krücken mitbekommen. Diese muss man sich kaufen. Irgendwie schaffte ich es, Ihn ins Bett zu bekommen und wir konnten noch ein paar Stündchen schlafen.

Was für ein romantischer Abend.

Die Moral von der Geschicht!

Plane den Abend vor dem Morgen nicht.

 

 

Hopewell Rock und Cape Enrage

Die Wettervorhersage ist perfekt. 26 – 28 Grad, blaue Himmel — Wir fahren nach Hopewell Rock. Diesen Ausflug sollte man auf jeden Fall bei schönstem Wetter machen. Wenn gegen späten Vormittag (das ist vom Datum abhängig) die Ebbe die Atlantik-Küste erreicht, kann man zu den beindruckenden Hopewell Rocks heruntergehen. Hier an der canadischen Küste ist die größte Thiede der Welt zu sehen, bis zu 18 m Unterschied, kann es zwischen Ebbe und Flut sein.

Entlang der Küste auf der 915 Süd, kommt man nach Cape Enrage. Dort befindet sich der älteste Leuchtturm von NB. Es ist eine wunderschöne Aussicht. Wir waren dort bereits vor Jahren schon einmal. Mit Thomas und Marion, jedoch war die Aussicht vom Leuchtturm für mich das erste mal. Damals erinnere ich mich, musste ich ganz dringend in den Restroom. Ein unglaublicher Druck in meinem Inneren, zwang mich vom Strand über 60 Stufen und einen kleinen Fußmarsch, zurück zum Parkplatz. Glaubt mir, da hätte nichts dazwischen kommen dürfen. Details lasse ich besser aus.

Schön daher, das ich es in diesem Jahr unbeschwert genießen konnte.

Noch schöner, das wir an diesem Tag zum Essen bei Thomas und Marion eingeladen sind. Somit konnten wir den diesen herrlichen Tag entspannt ausklingen lassen. Ein kleines Lagerfeuer und ein guter Tropfen hat alles abgerundet! Danke für die Einlandung.

 

 

 

Busy, busy, busy

Es ist ja irre, wie die Zeit rennt. Irgendwie ist man immer beschäftigt. Obwohl alles grundsätzliche ja fertig ist, stellen sich andere Routine-Arbeiten ein. Ein Tag habe ich dann mal Haushalt gemacht. Also den neuen Staubsauger austesten und die Dusche mal so richtig putzen. Alex derweilen im „Garten“. Ein paar Bäume fällen oder beschneiden geht immer. Es sind ja noch genügend da. Aber jetzt geht es um die schöne Aussicht und nicht um etwas fällen zu müssen.

Meine Eltern waren 5 Tage alleine unterwegs. Eine Tour über PEI weiter mit der Fähre nach Nova Scotia, führte sie in die Weiten Canadas.

Die Temperaturen stiegen. Die Woche war es sehr heiß. Da eines Nachmittags mal Gewitter und etwas Regen war, durften wir am folgenden Tag endlich mal Feuer machen. Na das war ja mal was. Es hat sich soviel, auch vom letzten Jahr noch, angesammelt, das wir dringend darauf warteten, endlich brennen. Da es jedoch so viele Bäume waren, durften wir auf das ATV unseres Nachbarn`s Steven zurückgreifen. Damit hat Alex dann die großen Bäume in eine Grube um in der Nähe, zwecks Entsorgung, hinziehen können. Das macht natürlich mehr Freude als Feuer machen.

Ich dagegen, durfte mich um den Kleinkram kümmern und habe gebrannt. Allmächtiger, war das heiß. Ich habe noch nie in meinem Leben so geschwitzt. Auch nicht in der Sauna. Über 6 Stunden lang. Das hat mit Lagerfeuerromantik überhaupt nichts zu tun. Mit der Zeit entwickelte ich eine Technik, die mir dank des erheblichen Rauches einen Schatten vor die Sonne zog, das man es dort dann aushalten konnte. Gegen Nachmittag, kurz bevor mein Kopf zu platzen drohte, fuhr Alex mit mir, auf dem ATV an unseren Fluss. Der Weg ist bereits befahrbar. Das Wasser hätte, nach meinem Empfinden kälter als 23 Grad sein können.

Den anderen Tag, habe ich mir dann mal unsere Fenster angeschaut. Bisher nur oberflächlich gereinigt, wollte ich mir die Technik mal genauer anschauen. Da hier alle Fenster Fliegengitter haben, muss es irgendeinen Trick geben, ohne groß rumzuschrauben, um die Dinger sauber zu bekommen. Vorsichtige Versuche brachten dann zumindest einen Zwischenerfolg. Es ist tatsächlich total einfach die Dinger rauszubekommen. Nach einigen Gründlichen Wäschen, war der Bau-Schmutz dann auch endlich weg. Die Fenster und Rahmen geputzt und schon wieder geschwitzt wie ein Hähnchen auf dem Grill.

Dann natürlich Rasen mähen nicht vergessen.

Achja, und an einem Tag ging es mal wieder nach Moncton zum Einkaufen. Da Alex am Samstag seinen Geburtstag feiern möchte, mussten ein paar Kleinigkeiten eingekauft werden. Seltsamerweise, standen wir urplötzlich an einem Laden, die neben Motorrädern auch rein zufällig ATV`s verkaufen. Ein besonders schönes Exemplar, gebraucht, ist gerade gestern reingekommen. Obwohl sie hier nicht so teuer sind, wie in Deutschland, würde es unsere Urlaubskasse dennoch sprengen. Schade.

Am Mittwoch, war es dann so heißt, das Steven uns eingeladen hat, mit Ihm nach Shediac / Caissie Cape zum Baden zu fahren. Etwas im Atlantik plantschen und den Bauch verbrennen. Die Wassertemperatur im Atlantik liegt so bei 22 – 23 Grad. Kann man sehr gut aushalten.

An Alex seinem Geburtstag haben wir erst noch einmal Feuer gemacht und am Abend kamen alle Nachbarn. Es war ein schöner Abend.

Da meine Eltern in den nächsten Tagen zurückfliegen, haben wir den Sonntag genutzt um noch einmal zum schwimmen zu fahren, an den Atlantic. Einen Abstecher in Shediac, beim größten Lobster der Welt bis nach Bouctouche auf die Düne zum Baden.

Es stellt sich alles irgendwie ein, obwohl man auch hier sein Tun hat, ist es trotzdem Urlaub. Alles macht den Kopf so frei und alles wird nach dem Wetter und der Laune entschieden. Es gibt kein Muss, nur noch Kann. Ich möchte nicht nach Hause, ich bin bereits zu Hause. Es ist jetzt kein gemietetes Ferienhaus mehr. Die Zeit wird kommen! Ich weiß es.

 

Thomas und Marion

Wer sind eigentlich Thomas und Marion? Normalerweise versuche ich mich kurz zu halten, gelingt mir leider nicht immer. Aber in diesem Fall werde ich etwas weiter ausholen müssen, um die Zusammenhänge zu erklären.

Um die Jahrtausendwende, kam es in einem Gespräch von Alex und mir, zu dem Satz „Wenn auswandern, dann nach Canada“. Obwohl ich nie dagewesen bin, hatte ich eine genaue Vorstellung, da ich als Kind immer „Den Mann aus den Bergen“ geschaut habe. 2001 hatten wir die Flugtickets gekauft und wollten mal schauen, was geht. Wir flogen nach Calgary, besuchten Bekannte in Pincher Creek und in Saskatchewan. Schauten uns die Rockys an und waren verliebt.

Monate später, wie es der Zufall wollte, hatte ich anschließend einen Rhetorik-Kurs bei meinem damaligen Arbeitgeber. Der Kursleiter hatte auf seinen Unterlagen eine Absenderadresse aus Canada, New Denver in BC. Ich sprach Ihn daraufhin an und wir kamen ins Gespräch. Wir sollten Ihn doch mal besuchen kommen, wenn wir nochmals nach Canada kämen. Der Einladung wollten wir gerne nachkommen und er erklärte sich bereit uns evtl. beim Einwandern zu unterstützen. Er hätte geraden mit einem anderen deutschen Pärchen zu tun, die Einwandern würden und er könne einen Kontakt herstellen. Auch dieses Angebot nahmen wir gerne an und ich telefonierte eines abends, lange mit einem Mann aus Süd-Deutschland namens Thomas. Wir erfuhren das sie dieses Jahr im Sommer auswandern werden.

Wir sollten doch einfach mal in Canada vorbeikommen, wenn wir das nächste mal dort wären. Gesagt getan und 3 Tage nach deren Einwanderung standen wir in BC Slocan Valley vor der Tür.

Das war der Anfang einer bis heute anhaltender Freundschaft. Es kam uns so vor, als würden wir uns schon ewig kennen. Die Jahre vergingen. Inzwischen sind es 15 davon und auch wenn wir es anfangs nicht schafften jedes Jahr nach Canada zu kommen, waren wir immer in Kontakt.

 

2007 besuchten wir Thomas und Marion zum ersten mal in New Brunswick. Thomas hat sich beruflich verändert und dadurch zogen sie aus den Rockys nach NB. Obwohl wir inzwischen einen Permanent Resident Antrag erfolglos hinter uns gebracht hatten und einen zweiten aus privaten Gründen zurückgezogen hatten, waren wir an einem Leben in Canada weiterhin interessiert. Wie und wann offen. Ob, war keine Frage. Wir schauten immer wieder nach Häuschen, Grundstücken, Ideen und Möglichkeiten einen Weg zu finden, in Canada leben zu können.

2012 waren wir im Mai wieder zu Besuch bei Thomas und Marion, die uns immer herzlich aufgenommen haben und uns eine erholsame Zeit ermöglichten. Viele gemeinsame Ausflüge, Gespräche, Abenteuer und leckere, lustige Abende haben wir miteinander verbracht. . .

Da ergab es sich, das auf der anderen Fluss-Seite ein Grundstück zu verkaufen war. 2 ha mit Flussufer. Ein Stück Wald. Wir überlegten lange hin und her. Sollen wir es kaufen. Wollen wir es wagen, wie können wir so schnell finanziell flüssig werden? Und Und Und. Und, wir kauften es. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Möglich war das nur, durch die unkonventionelle Unterstützung von Alex Eltern. Denn ein Kredit in Deutschland aufnehmen, für ein Stück Land auf einem anderen Kontinent ist nicht möglich. Somit unterschrieben wir und waren fortan, stolze Besitzer eines Stück Landes von Nordamerika. Hört sich komisch an, ist aber so.

Dank Thomas und Marion, konnten wir hier den Kaufvertrag abwickeln, ohne Vor-Ort zu sein. Man braucht auch einen Notar / Anwalt, man benötigt ein Konto ( was ohne einen Bürgen auch nicht so einfach ist), Unterschriften und so weiter. Vermutlich wäre es auch ohne Ihr Zutun voran gekommen, aber alles mit viel mehr Aufwand und Komplikationen. Was ein Glück, haben wir die Beiden. 😊

 

Erst zwei Jahre später, konnten wir unseren eigenen Grund und Boden betreten. Unglaublich!

Obwohl wir nicht wussten, ob oder wann wir hier jemals ein Häuschen bauen würden, beschlossen wir, das Grundstück zu roden. Somit verbrachten wir unseren Jahresurlaub mit Bäume fällen und Bäume fällen und Bäume fällen und natürlich sie zu verbrennen. Angefangen mit einer Einfahrt, dann eine Fläche für ein mögliches Haus und dann noch etwas für die Aussicht. Während wir in dieser Zeit bei Thomas und Marion hervorragend untergebracht und vor allem versorgt waren, schafften wir im ersten Jahr fast alles Notwendige. Auch wenn es körperliche Arbeit war und mit einem Strand- oder Abenteurer-Urlaub nicht zu vergleichen war, sind es die schönsten Urlaube, die wir je verbracht haben. Bisher.

Marion hat uns versorgt wir im Hotel. Betten bezogen, Wäsche gewaschen, Essen gekocht (was immer hervorragend war und heute noch ist!) Wir konnten Ihr Auto und Werkzeug benutzen, was eine riesen Hilfe war. Das heißt für mich, ich brauchte mich um all diese Hausarbeiten nicht kümmern, das ist schon Urlaub genug für mich. Danke dafür, liebe Marion.

Da das Schicksal es dann doch mit uns gut meinte, konnten wir das Jahr darauf, tatsächlich anfangen ein Haus zu planen und zu bauen. Da begann auch Turtle-Rock.

Ich könnte noch viele lustige Geschichten über uns und Thomas und Marion erzählen, die aber den Rahmen sprengen würden. Das ließt sich vermutlich niemand durch, der uns nicht kennt. Die sind auch nicht wichtig, nur drollig. Wie z.B. Marion und Alex ein ganz Besonderes Verhältnis haben. Denn wer Alex kennt, der weiß genau, das er sich nichts sagen lässt, aber Marion kann das! Es ist so eine Art Hass-Liebe, glaube ich. Zwischen Schatzi und können wir Ihn nicht irgendwo aussetzen, bleibt viel Raum zur Spekulation. Immer wenn Marion und ich planen alleine nach Moncton zum shoppen zu fahren, entscheidet Alex kurzfristig, doch mitzukommen. Thomas hingegen hat mit Sicherheit eine bedeutende Erklärung, warum er uns leider heute nicht begleiten kann. Ihr müsstet Marions Gesicht sehen, wenn sie Alex auf der Rückbank sitzen sieht. Und, glaubt mir, wenn wir nach Stunden zurück sind, ist Alex am jammern, warum er nicht besser daheim geblieben ist. Es ist immer das Selbe. Herrlich.

Aber, was wir eigentlich sagen wollten, wir sind so dankbar, diese Beiden „Thomas und Marion“ kennengelernt zu haben. Ohne Ihr jahrelanges Zutun und Unterstützung in jeglicher Art, hätten wir es niemals so weit geschafft. Jedenfalls nicht in der Zeit und nicht durch viele Kleinigkeiten, die uns viel Geld erspart haben. Wir freuen uns nun auf die nächsten Jahre, die nun anders laufen, weil auch wir sie mal zu uns einladen können oder wir sie unterstützen können, wenn etwas zu Tun ist, was mit 8 Händen leichter geht, als mit 4 Händen.

Ein Hoch auf Thomas und Marion.