Nova Scotia – Teil 1

Das Ende naht. In ein paar Tagen steht für Olivia und Jochen der Rückflug nach Deutschland an. Am Sonntag haben wir auf Alex sein 50.ten angestoßen, waren bei Thomas und Marion zum Pizza-Essen eingeladen. Unsere Nachbarn haben wir am Abend zur After-Dinner-Party eingeladen. Bei Snaks und kühlen Getränken haben wir ein paar schöne Stunden mit allen verbracht.

Am Montag sind wir dann früh aufgebrochen. Unser Ziel ist die Ostküste von Nova Scotia. Wir fahren über Moncton Richtung Amherst und weiter nach Truro. Dort biegen wir dann ab nach Westen, Richtung Windsor. Wir biegen ab nach Süden auf die 14 Richtung Chester. Es geht quer durchs Land. Hoch und runter, viele Kurven. Es macht richtig Spaß Auto zu fahren. Wir halten uns wieder westlich und fahren auf der Küstenstraße Richtung Lunenburg (Unesco). Lunenburg ist Kanadas älteste deutsche Siedlung mit Fischerei und Schiffbautradition. Es wurde anfangs von den sogenannten Foreign Protestant bevölkert. Lord Cornwallis versprach freie Religionsausübung. Später kamen fast ausschließlich Deutsche nach Lunenburg. Lunenburg ist bekannt für seine Werften und ist Heimathafen der Bluenose und Bluenose II. Hier wurde der Rose (größte Holzschiff der Welt, welches noch in Betrieb ist) und der Bounty (Meuterei auf der Bounty) gebaut.

Wir haben im Hafen ein Bier getrunken und haben uns das malerische, bunte Städchen angeschaut. Da wir uns noch eine Unterkunft für die Nacht suchen mußten, machten wir uns dann auch auf den Weg. Wieder zurück auf die Küstenstraße Richtung Halifax. Mal schauen was wir so finden an Unterkünften. Ich wollte ungern wieder in ein Motel und hoffte schwer auf ein kleines Cottage am Meer. Das wäre toll. Es muss natürlich bezahlbar sein. Es ist eine sehr schöne Küste und es stehen sehr viele schöne Häuser dort und es sieht nicht günsitg aus. Also das ist jetzt doch eher Timmendorf, aber nicht so überlaufen. Was ich meine, hier wohnen durchaus reichere Menschen. Manche von Ihnen haben einfach auf einer vorgelagerten Insel Ihr Reich geschaffen. Während wir also der Küste folgten, wurde es vor uns auf einmal trübe. Wir dachten an Waldbrand. Vor 3 Minuten hatten wir 30 Grad und blauen Himmel, auf einmal 20 Grad und Nebel. Wir fanden tatsächlich an der Margarets Bay am Bouitiliers Point ein Cottage am Wasser. Zwei Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche und Bad und eine kleine Veranda. Im nächsten Ort könnten wir einkaufen und holten alles was man zum Grillen benötigt und ruckizucki war ein Abendessen fertig. Da wir nicht die entsprechende Kleidung für Nebel eingepackt hatten, mußte Jochen aushelfen. Er hatte ja seine komplette Kleidung / Gepäck dabei. Er lieh Alex dieses herrliche grüne Hemd, was Ihm außerordentlich gut steht. Also alle mal nicht wundern. Es ist nicht Alex seins. Falls Fragen aufkommen, wollte ich das bemerkt haben.

 

 

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