Erwachen

Irgendwann in den Morgenstunden sind wir dann doch mal zum Schlafen gekommen. Zum Glück hat unsere liebe Marion alles herzlich vorbereitet. Ein Willkommen-Banner auf der Terrasse. Der Kühlschrank gefüllt mit gekühlten Getränken, die Betten alle bezogen. Einfach herrlich. Beim Aufwachen erstmal Gedanken sammeln, Kaffee kochen und genießen.

Wir müssen den Mietwagen wieder in Moncton abgeben und Lebensmittel einkaufen. Marion fuhr mit und wir konnten alles erledigen. Am Abend haben wir dann bei Thomas und Marion gegrillt. Irgendwie ist man doch noch etwas platt, aber den nächsten Tag war alles gut. Jetzt heißt es planen…

Don und Leslie kamen rüber,um uns zu begrüßen. Das Wetter war herrlich. Ein kleines Bad an unserem Fluß war geplant. Die Männer gingen vorweg. Olivia und Ich etwas später hinterher. Ich war entsetzt, wie matschig unser Weg ist. Der lange Winter mit viel Schnee und die große Schmelze, hatte unser unteres Grundstück eingenommen. Es stand tatsächlich noch Wasser in der Senke. Mit Badeschuhen befaffnet blieb uns nicht anderes übrig, als durchzuwarten. Schlamm, Gestank und vermutlich Blutegel warteten nur auf uns.

Der Fluss hatte mehr Wasser als sonst. Genau die richtige Temperatur zum Abkühlen.

Einfach Herrlich — Wieder hier zu sein !

Am 10. Juli haben wir Hochzeitstag. Wir wollten nach Alma an den Atlantik fahren. Leider war die Straße durch die Berge kurz vor der 45-Brigde gesperrt. Wir mußten einen großen Umweg durch die Berge fahren. Daher kamen wir sozusagen fast an Cape Enrage vorbei. Wir nutzen den kleinen Umweg für den Besuch des alten Leuchturmes in der Bay of Fundy. Dort gibt es Menschen, die die Besucher informieren, mit Ihnen plaudern usw. Die gleiche Frau stand vor uns, die im vergangenem Jahr schon mit meinen Eltern und mir gesprochen hat. So klein ist die Welt. Ein anderer Kerl — ? — Ich weiß gar nicht wie man deren Job nennt, gesellte sich zu uns. Oh, German`s ! Nice to see you!

Er gab uns gleich noch ein paar Empfehlungen für Alma und wo man dort den besten Fish and Chips essen könnte. Vielen Dank und guten Weg.

Auf dem Weg nach Alma hielten wir noch kurz am Strand an. Hier ist eine super Gelegenheit um Treibholz und flache Steine zu sammeln. Olivia war außer sich vor Freude und hat fleißig gesammelt. Jochen hat noch viel Platz und Gewicht frei beim Rückflug.

In Alma haben wir dann wirklich Fish and Chips gegessen, aufgrund der netten Empfehlung im Take Out. Dann kurz in Hafen und schauen ob wir Hummer bekommen. Während wir dort so rumliefen, stieg ein Fahrer aus einem LKW aus und sprach uns an. Woher wir kommen würden. Nachdem das geklärt war und wir ein paar Worte gewechselt hatten, machten wir uns auf in den Lobster-Shop. Olivia`s Anmerkung : „Unglaublich, das würde in Deutschland niemand machen“. Tja, für uns hier schon normal. Kanada ist ein Einwanderngsland und das merkt man genau. Mit Freundlichkeit und Interesse wird man hier immer angesprochen. Die Kanadier sind ein ausgesprochen offenes Volk und man fühlt sich immer herzlich willkommen. Das muss jetzt mal gesagt werden und deswegen lieben wir es hier zu sein.

 

Anmerkung zum Elch. Während wir die Aufnahmen machten, wurden wir durch andere Passanten beobachtet. Als wir weitergingen, stellten Sie es nach!

 

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