zurück nach Deutschland

leider sind die 3 Wochen nun vorbei. Wir haben noch etwas den Wald aufgeräumt, waren nochmal Baden und hatten einen extrem leckeren Sauerbraten zum Abendessen den Marion vorzüglich zubereitet. Anschließend waren wir noch bei Nachbar Dave und Bonnie zum Dessert eingeladen. Alle Nachbarn waren da. Ein tolle Idee.

Don und Leslie bauen diese Wochen Ihr Haus fertig und wollen in den nächsten 8 Wochen einziehen.

Wir fahren nun nach Moncton. Holen unseren Mietwagen und fahren nach Halifax. Um 18.15 Uhr geht dann der Flieger nach München und weiter nach Hamburg. Jochen und Olivia holen uns dann ab. Sind dann gegen Mittag wieder daheim. Aber nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.

 

Ab an den Atlantik

Bouctouche ist eine Stadt in der kanadischen Provinz New Brunswick mit 2423 Einwohnern im Jahr 2011. 92 % der Einwohner sprechen französisch. Bouctouche liegt im Kent County direkt an der Mündung des Bouctouche River in die Northumberlandstraße. Rund 25 Kilometer nordwestlich befindet sich Richibucto. Shediac im Südosten sowie Moncton im Süden sind 30 bzw. 40 Kilometer entfernt. Der Name des Ortes basiert auf dem Wort Chebooktoosk, das in der Sprache der Mi’kmag-Ureinwohner „große Bucht“ bedeutet. Die ersten Siedler waren Arkadier, die sich1784 in der Gegend niederließen. Nach 1800 folgten auch Einwanderer aus England. Hauptlebensgrundlage waren der Fischfang, die Holzwirtschaft und der Schiffsbau. Der Industrielle James Dargavel Irving, der in Bouctouche ein Sägewerk betrieb gründete 1882 den Mischkonzern J.D. Irving Limited. Sein Sohn, der 1899 in Bouctouche geborene Kenneth Colin Irving gründete 1924 die in der Erdölförderung, Erdölverarbeitung und im Erdölvertrieb tätige Firma Irving Oil und eröffnete in Bouctouche seine erste Tankstelle. Von 1888 bis in die 1960er Jahre existierte eine Eisenbahnverbindung nach Moncton. Im Jahr 1985 erhielt der Ort die Stadtrechte (Town of Bouctouche).

Das war unsere erste Station beim heutigen Strandtag. Ab in den Atlantik zum baden. Er war gar nicht kalt, wie wir befürchtet haben. Der Golfstrom fließt hier noch entlang und verspricht damit Wassertemperaturen die zum baden einladen.

Weiter ging es dann nach Kouchibouguac National Park.

Acadie

Der Kouchibouguac-Nationalpark (in französisch Parc national du Canada Kouchibouguac) ist ein kanadischer Nationalpar in New Brunswick nördlich von Richibucto. Er hat eine Fläche von 238 km² und wurde 1969 gegründet. Der Park besteht aus Sandbänken, Dünen (Länge: 25 km), Lagunen, Salzwiesen und Wäldern. Es bietet ein Habitat für Meeresvögel, z. B. den vom Aussterben bedrohten Gelbfuß-Regenpfeifer. Hier befindet sich die zweitgrößte Seeschwalbenpopulation Nordamerikas. Der Name ist abgeleitet von der Bezeichnung für den Fluss Kouchibouguac River, der durch den Park fließt, in der Sprache der Mi’kmag, einem indianischen  Volk, das im östlichen Nordamerika lebt. Weitere Flüsse des Parks sind Black River und Saint-Louis River. Das Gebiet wurde 2009 auch in vollem Umfang als Dark Sky Preserve (Lichtschutzgebiet, Kouchibouguac Dark Sky Preserve) ausgewiesen. Gebiete, in denen keine künstliche Beleuchtung sichtbar ist. Das Streulicht von außerhalb bleibt unter der natürlichen Helle des Sternhimmels.

Nun hatten wir doch auch langsam Hunger; oder eher Appetit auf was Leckeres und ein kühles Bier. Aber wenn man glaubt, da ja die Ostküste sehr französisch ist, hier gäbe es nette kleine Bistros zum Verweilen, der hat weit gefehlt. Wir fahren zurück an der Küste Richtung Shediac. Dort gibt es einen kleinen Hafen mit Gastronomie. Von Fish & Ships über Seafood-Plate, Hummer und Hamburger ist hier alles zu bekommen.

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Es war ein richtig schöner Sommertag. Das Wetter hat gepasst. Es war sehr warm.

 

 

Dinge die getan werden müssen

Die Woche steht im Zeichen der Erledigungen. Wir brauchen ein Angebot für eine Versicherung (Feuer, Wasser, Sturm). Thomas hat für uns einen Kontakt zum Insurance Broker hergestellt. Das nächste Ding ist unser Stromanschluss, den wir nun ja haben. Um die Rechnungen online bezahlen zu können, benötigen wir einen Account. Den kann nur Alex erstellen, da im Kundenkonto steht Alex und nicht Alexander. Das muss erst geändert werden. Echt nett sich durch eine elektronische Stimme und dazu in englisch am Telefon durchzudrücken. Macht in Deutschland schon kein Spaß und treibt den ein oder anderen in den Wahnsinn. Aber dank Marions Hilfe, konnten wir das Problem lösen.

Um eine Hausnummer zu bekommen, muss man in Canada bei der Feuerwehr anrufen. Denn nur für die ist es in Prinzip interessant, falls sie mal ausrücken muss um den Ort schnell zu finden.  Es ist eine Civic – Request ID. Wir haben somit die Nr. 47 bekommen. Auch erledigt.

Dann kam der Klempner noch einmal und hat uns netterweise die Glastüren von unserer Dusche eingebaut. Wir alleine hätten das nie geschafft. Das wäre vermutlich eher in einen Kleinkrieg geendet und die Glastüren wären kaputt. Außerdem hat er auch gleich unseren Warmwassertank angeschlossen. Somit steht unserer ersten Dusche nichts mehr im Wege. We will see.

Der Elektriker kam dann auch noch in der Woche und hat alle Lichtschalter und Heizungen sowie die Lampen angeschlossen. Nun haben wir nicht nur Strom sondern auch schon mal Licht. Also um nun alles mal auszuprobieren, brauchen wir eigentlich nur noch ein Bett. Das Nötigste ist dann erst einmal alles da. Wir freuen uns mächtig.

Am Donnerstag hat in Moncton ein neuer Möbelladen aufgemacht. Wir nahmen das zum Anlass, dort nach einem Bett zu schauen. Vielleicht gibt es ein Eröffnungs-Schnäppchen. Es sollte ein heißer Tag werden. 33 Grad. Von ein Geschäft zum Anderen. Drinnen stark klimatisierte Räumlichkeiten – die Verkäufer tragen lange Hosen und Jacken – draußen – nicht auszuhalten. Aber wir hatten tatsächlich Glück, zwar nicht in dem neuen Geschäft, die konnten nicht liefern, aber in einem anderen. Lieferung kostenlos.

Bed size

Aber das mit den Bettgrößen ist alles nicht so einfach. Jedenfalls nicht für uns. Außerdem gibt es auch irgendwie nicht Bettgestell und Lattenrost, sondern so ein Kasten darunter wo die Matratze raufkommt. Alles irgendwie seltsam. Aber egal, wir haben das jetzt gekauft, ist somit dann das Gästebett und nächstes Jahr kaufen wir dann ein großes Master King Bed oder wie auch immer. Nächstes Jahr macht aber auch Ikea in Halifax auf. Da werden wir sicherlich fündig.

Zum krönenden Abschluss ging es dann endlich ins Montana. Was für ein Genuss zum Abschluss des erfolgreichen Einkaufes.