Die Maler waren da

Hummer

 

Da es leider nicht viel Neues gibt, außer etwas schwarze Teerfarbe, hier zur Abwechslung mal ein paar Infos über die Provinz New Brunswick.

Einwanderung nach New Brunswick werden zunehmend populärer, und die Gründe sind klar zu erkennen. Einwanderungsoptionen verbinden Federal Immigration Programme sowie das New Brunswick Provincial Nominee Program.

Hauptstadt

  • Fredericton
    Bevölkerung
  • 7,5 Mio.Interessante Fakten
  • New Brunswick eine der drei kanadischen maritimen Provinzen und die einzige zweisprachige Provinz der Föderation in verfassungsrechtlicher Hinsicht (Französisch und Englisch)
  • New Brunswick ist für sein starkes Gemeinschaftswesen bekannt.
  • Eine warme und freundliche Atmosphäre empfängt die Besucher in der Provinz.
  • Der Erfinder der Eiswaffel wurde in Sussex Corner geboren – der Dairy Capital Kanadas, auf halbem Weg entlang dem Fundy Coastal Drive.
  • Die Miramichi River im Herzen des Landes bietet den besten Lachsfang in der Welt.
  • Die weltweit längste überdachte Brücke befindet sich in Hartland. Sie ist 390 Meter lang und überspannt den Saint John River. Überdachte Brücken werden auch Kissing Bridges genannt.
  • Die weltweit größte Hummer „lebt“ in Shediac. Es ist 10,5 Meter lang, 4,5 Meter hoch und wiegt 90 Tonnen.
  • New Brunswick ist der zweitgrößte Exporteur von Torf in der Welt, und jedes Jahr im Juli feiern Die Menschen aus Lamque die Ernte während beim Peat Moss Festival.
  • Die niedrigen Lebenshaltungskosten in New Brunswick bedeuten, dass selbst mit einem bescheidenen Einkommen ein bequemes Leben führen kann.
  • Kosten für Unterkunft sind sehr gering.
  • Die Kosten für Heizung, Strom und Nahrung sind ebenfalls deutlich niedriger als sonst fast überall in Nordamerika.
  • Die Einkommensteuer liegt leicht über dem kanadischen Durchschnitt.
  • Die Provinz ist sehr sicher, die Kriminalitätsrate liegt weit unter dem nationalen Durchschnitt.

 

  • Klima 
  • In New Brunswick ist der Januar der kälteste Monat des Jahres und der Juli ist der wärmste.
  • Während der Sommermonate an der Küste entlang beträgt die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur zwischen 20º und 22 ºC. Im Winter liegt die durchschnittliche Temperatur bei -7.5º C.
  • Inland-Temperaturen von 25º C und mehr sind während des Sommers keine Seltenheit. Die Winter sind sehr kalt mit einer Durchschnittstemperatur von -12.2º C
    Einkaufen und Sport 
  • Das Champlain Place Shopping Centre in Dieppe bietet über 160 Geschäfte und Dienstleistungen. Es ist das größte Einkaufszentrum der Maritimes. Seine zentrale Lage macht es zu einer angenehmen Shopping-Destination für die Einwohner von New Brunswick. Der nahegelegene Chrystal Palace Amusement Park vervollständigt den Freizeitspaß.
  • Zahlreiche Sportarten sind in New Brunswick beliebt, darunter Rugby, Fußball, Boxen, Schwimmen, Curling, Eishockey, Volleyball und Golf – um nur einige zu nennen.

Arbeitsmarkt

  • New Brunswicks städtische Gebieten verfügen über eine moderne, dienstleistungsorientierte Wirtschaft, bei der die Gesundheitsversorgung, Bildung, Einzelhandels sowie der Finanz- und Versicherungsbereich dominieren.
  • Forstwirtschaft, Bergbau, gemischte Landwirtschaft und die Fischerei sind ebenso bekannt.
  • Viele Unternehmen entscheiden sich, als Kundendienst und zur technischen Unterstützung Call-Center in New Brunswick einzurichten.
  • Die Informationstechnologie ist ebenfalls eine Wachstumsbranche in der Provinz und einer der größten Nutznießer gegenwärtiger Investitionen.
  • Das Verarbeitende Gewerbe ist auch ein bedeutender Arbeitgeber in der Provinz und befindet sich seit den letzten Jahren auf dem Vormarsch.
  • Auch der Tourismus war eine wichtige Quelle für die Schaffung von Arbeitsplätzen in den letzten zehn Jahren.
  • Die Arbeitslosigkeit liegt bei 8,9%.
  • Der durchschnittliche Jahreslohn beträgt $ 46000, was dem niedrigsten in Kanada entspricht.

Schule und Bildung

  • In New Brunswick haben alle Bürger und Einwohner unter dem Alter von 20 Jahren über das öffentliche Schulsystem Anspruch auf kostenlose Bildung bis zum Ende der High School.
  • Als eine zweisprachige Provinz New Brunswick hat parallel öffentlichen Schulsysteme in Englisch und Französisch – vom Kindergarten bis zur 12. Klasse.
  • New Brunswick ist führend bei der Nutzung von modernen Technologien in der Bildung, und alle öffentlichen Schulen haben Computerunterrichtsstunden.
  • Die Provinz verfügt über die höchste Rate an Schulabgängern mit 86%.
  • Das Hochschulwesen in New Brunswick ist von Top-Qualität, vier öffentlich finanzierte Universitäten mit sieben Standorten sind über die Provinz verteilt.
  • Bruinswick hat die dritthöchsten undergraduate Studiengebühren aller kanadischen Provinzen in einer Durchschnittssumme von $ 5.000.

Immmobilien

  • Der durchschnittliche Preis für ein Haus in St. John beträgt unter $ 160.000.

Gesundheitswesen

  • New Brunswick bietet universelle, öffentlich finanzierten Gesundheitswesens für alle Bürger und Einwohner Kanadas. Mit anderen Worten fallen für die meisten medizinischen Grundversorgungen in Kanada keine direkten Kosten für den Patienten an. Bestimmte Verfahren, die nicht als notwendig erachtet werden (wie Schönheitsoperationen und eine Reihe von Verfahren an Zahnpflege, zum Beispiel) sind in der Regel nicht abgedeckt. New Brunswick Medicare zahlt für die meisten medizinisch notwendigen Leistungen von Ärzten. Zusätzlich zu Medicare, kann eine Krankenversicherung bei den großen privaten Versicherern erworben werden.

Städte und Gemeinden

  • Moncton liegt im geographischen Zentrum der Provinz. Die Gemeinde hört wegen ihrer zentralen Lage und auch, weil sie in der Vergangenheit Verkehrsknotenpunkt mit der Eisenbahn für die Maritimen Provinzen war, auf den Spitznamen „Hub City“. Die Stadt Moncton ist die zweitgrößte Stadt in New Brunswick, Heimat von über 120 000 Menschen, nur etwas weniger als in Saint John. Es ist wahrscheinlich dass sie bald den ersten Platz einnehmen wird, denn sie ist das am schnellsten wachsende urbane Gebiet östlich von Toronto. Die Mehrheit der Einwohner Monctons spricht Englisch, aber über 30% der Einwohner vor allem Französisch. Neben Moncton sind die einzigen zweisprachigen Städte im Land Ottawa und Montreal. Moncton ist auch Heimat der Université de Moncton, der größten französisch-sprachigen Universität in Kanada außerhalb von Quebec.
  • Saint John ist die größte Stadt in New Brunswick mit rund 130 000 Einwohnern. Saint John ist eine zweisprachige Stadt und als Arbeitssprachen werden Englisch und Französisch gleichermaßen genutzt. Die Einwohner sind sehr stolz auf ihre einzelnen Stadtteile und neigen dazu, sich stark mit ihnen zu identifizieren. Saint Johns Industrie ist enorm, es ist die Heimat der größten Konzentration von Gewerben an der Atlantikküste nördlich von New York City. In den letzten Jahren hat die Stadt zahlreiche umfangreiche Sanierungen erfahren. Das Ergebnis ist eine lebendige Stadt, die Unternehmen vor allem im Dienstleistungsgewerbe anzieht.
  • Die Landeshauptstadt Fredericton beheimatet etwa 85 000 Menschen. Regierung und Bildung sind die wichtigsten Arbeitgeber in der Stadt, mit Bundes- und Landesverwaltung sowie zwei Universitäten, die University of New Brunswick und der St. Thomas University. Mit einer starken studentischen Bevölkerung, hat die Stadt eine lebendige Kultur und ist für seine jährlichen Jazz und Blues Festivals bekannt, die internationale Künstler in die Stadt ziehen. Die Stadt hat auch einen wachsenden Informations- und Kommunikationstechnologie-Sektor, der durch den hohen Anteil an Einwohnern mit postsekundärer Ausbildung geschaffen wurde.

Es geht voran

Nachdem es nun ein paar Tage geregnet hatte, konnte nun weiter gearbeitet werden.

Es fühlt sich irgendwie komisch an. Man sieht nur alle paar Tage neue Bilder und betrachtet sie. Das es aber unser Haus wird, ist irgendwie noch nicht angekommen.

Es sind nun keine zwei Wochen mehr, und dann sind wir Vorort. Wir freuen uns riesig und sind gespannt ob sie es wohl wie vereinbart schaffen, das bis dahin das Haus steht. Toi Toi Toi !

So ein Mist

 

Die Betonleute waren heute da und haben die Frostwalls gegossen. Sie waren nicht sehr happy!!!

Folgende “Problemchen” stellten bzw. stellen sich:

  1. Der Driveway war für die großen Lastwagen und den Betonmischer zu schmal. Auf die Schnelle mußten 3 Ladungen Steine besorgt und die Straße verbreitert werden. Die Betonleute wären ansonsten wieder abgezogen und hätten nichts gemacht außer wahrscheinlich ihre Kosten zu verrechnen!
  2. Der Grund und Boden ist sehr weich, sie mussten den Betongießer mit Holzstämmen zusätzlich stabilisieren, da der Driveway nicht lang genug ist.
  3. Die Bretter werden morgen von den Frostwalls entfernt und dann können die Wandbauer kommen. ABER, die kommen erst, wenn der Driveway bis zum Haus verlängert ist. Es ist von den Builders vorausgesetzt, dass der Zugang zur Baustelle befahrbar ist.  Außerdem ist der Boden zwischen Driveway-Ende und Baustelle durch den Betonmischer so kaputt, dass da kein Fahrzeug mehr fahren kann. Wir brauchen nochmal 6 – 8 Ladungen Gestein um den Boden wieder auszugleichen und den Driveway bis zum Haus zu verlängern (zusätzlich zu den 3 Ladungen von heute um die Kurve vom Driveway zu verbreitern, damit die Maschinen durchpassen)
  4. SEPTICFELD!!! Oh ja, das ist ein größeres Problem.
  5. Für das Septicfeld gibt es (auf Grund von nötigem Gefälle, Bodenbeschaffenheit und vorgeschriebenen Maßen für das Feld) keinen anderen Platz als rechts unterhalb vom Haus.
  6. Es muss eine Straße rechts am Haus vorbei gebaut werden, damit Zugang zum Septicfeld besteht. Um es zu installieren und später Zugang zu haben (bei verstopften Leitungen oder den Tank auszupumpen)
  7. ES MUESSEN VIELE BAEUME FALLEN!!!

Jetzt geht es los

15. Mai 2015

Dank unserer lieben Nachbarn und Freunde vor Ort, können wir jetzt täglich teilhaben an dem Bau unseres Hauses. Bilder und eventuelle Unstimmigkeiten können so angeschaut oder aus dem Weg geräumt werden. Es ist natürlich nicht immer einfach mit der Kommunikation. Da muss man sich nichts vormachen. Sicherlich ist es ein gewagtes Unterfangen, ein Haus zu bauen, wenn man sich selbst auf einem anderen Kontinent befindet.

16. Mai 2015

Die Grundfläche ist nun ausgebaggert. Die ‚Schlucht‘ zum Septic wohl auch. Sieht ganz schön modderig aus. Jetzt schon, ohne Klo.

Es ist noch nicht viel zu sehen, MM’s waren alle da und ungefähr 1 Million Blackflies.

Das Septic Feld muss dahin gebaut werden wo der Bagger steht. Es muss eine bestimmte Richtung und Gefälle haben. Die ganzen Bäume hinter dem Bagger müssen demnach weg. Irgendein Problem gibt es mit der Erde – zu viel Mutterboden und zu wenig steinigen Boden – sie müssen das Fundament wohl etwas tiefer ausbaggern aber das soll wohl kein großes Problem sein. Irgendwas ist mit einer Tür anstatt einer Hatch zum Basement genuschelt worden. Vielleicht muss man auch nicht alles verstehen.

 

Der Winter ist vorbei

Ein sehr langer und intensiver Winter geht nun endlich vorbei.Einfahrt im WinterUnmengen von Schnee haben NB in Tiefschlaf gelegt. Von unserer Einfahrt ist nichts mehr zu erkennen.

Bis in den Mai hinein hat die Schneeschmelze gedauert.Winter_vorbei_driveway

IMG_20150422_201011

Sehnsüchtig warten wir auf den Bauantrag für die Klärgrube (Septic). Die Genehmigung ist Voraussetzung für eine Baugenehmigung. Endlich ist der Boden erreichbar und es können die lang ersehnten Probebohrungen erfolgen.Probebohrung Probebohrung1

Wir sind nicht da

 

da wir ja leider nicht mehr in Canada sind, können wir uns nun erfreuen, über Dinge die sich trotzdem erledigen.

Wir hatten vor unserer Abreise noch ein Bauunternehmen beauftragt die von uns grob gerodete Einfahrt zu befestigen. Somit freuen wir uns im kommenden Jahr das wir mit dem Auto auf unser Grundstück fahren können.Driveway

driveway2

Die ersten Arbeiten

driveway_beginEgal wie, wir brauchen eine Auffahrt. Nachdem wir das Grundstück mehrere Male abgeschritten sind um den optimalen Platz für eine Einfahrt zu finden (optimal heißt hier, so wenig Bäume wie möglich zu fällen), haben wir dann einfach angefangen. Alex vorweg mit der Kettensäge und ich hinterher, das gesägte aufzusammeln um es später zu verbrennen. So ging es dann Stück für Stück – Meter für Meter – weiter. Eigentlich eine schöne Arbeit. Man ist so mit seinen Gedanken alleine und kann die Seele baumeln lassen. Und dann die Vorstellung: ‚Wir bauen unsere Auffahrt! Auf unserem Grundstück! Super cool!‘   —- So vergingen Tage—-woodwork Dann der Durchbruch. Den letzten Baum fällen und dann kommen wir auf den zukünftigen ‚Building-Place‘ for our Cottage‘. Dort standen hunderte von kleinen Tannen und das Gras und jeglicher Wildwuchs war so hoch, dass wir hier erstmal Freischneiden müssen um überhaupt an die Bäumchen zu kommen. Vielleicht sollten wir Christbäume verkaufen. view Wir kauften unser erstes Werkzeug. Ein Freischneider mit Messer. Unglaublich was das Ding wegschafft.     woodwork1 buildingplace driveway_gefällt1Anschließend noch ein Blick auf unseren Strand am Ufer des Pollett-River!pollet_river_our_beach

 

Der Anfang

Kanada. Eigentlich war es nur ein Sommerurlaub. Im Mai 2013. Von Hamburg über Frankfurt nach Halifax. Thomas und Marion haben uns abgeholt. Sie wohnen am Pollett River in der Provinz New Brunswick, in Ihrem neuen Haus.

Durch einen Zufall schauten wir uns auf der anderen Fluss-Seite die Grundstücke an und stellten fest, das es dort noch Grundstücke zu kaufen gibt.

Eigentlich hatten wir die Auswanderung nach Canada inzwischen abgeschrieben, weil die Einreisebestimmungen immer schärfer geworden sind. Aber, nun standen wir auf dem 17700 qm großen Grundstück am Fluss und stellten fest, das soll es sein. Wir haben es gekauft. Zum Zeitpunkt der Eigentumsumschreibung waren wir aber bereits wieder in Deutschland.

Erst im September 2014 konnten wir wieder in Urlaub fahren. Wir haben beschlossen, den Urlaub zu nutzen um das Grundstück zu roden. Sobald das nötige Kleingeld da ist, könnten wir ja schon mal eine Auffahrt bauen lassen und ein Fundament …..

In den 3 Wochen Urlaub haben wir Unmengen von Bäumen gefällt um eine Einfahrt von ca. 60 m und einen Bauplatz von ca. 400 qm vorzubereiten. Als das fertig war, konnten wir sogar noch etwas Zeit nutzen um auch eine zukünftige Aussicht zu roden. Zwischenzeitlich holten wir uns Ideen, Hausvarianten, Preise ein um evtl. bereits von Deutschland aus, Aufträge erteilen zu können, mit dem festen Plan im kommenden Jahr ein Haus zu bauen. Schließlich ist man ja im Land der Freiheit und Möglichkeiten seine Träume zu verwirklichen. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Und so fuhren wir mit dem Leihwagen zurück nach Bosten und flogen über Dublin nach Hamburg.